Klassenarbeit zusammenstellen
In der Lehrer-App entstehen Aufgaben mit Erwartungshorizont und Punkten – aus einem wiederverwendbaren Aufgabenpool und auf Wunsch mit Abbildungen. Notenskalen und Klassenlisten verwaltet die Schule selbst.
Für weiterführende Schulen · Pilotphase 2026/27
Prüfr begleitet eine Klassenarbeit von der Erstellung bis zur Rückgabe: Lehrkräfte stellen Aufgaben am Mac oder iPad zusammen, Schülerinnen und Schüler schreiben auf Schul-iPads, und bei der Korrektur helfen nachvollziehbare Vorschläge. Die Bewertung trifft immer die Lehrkraft.
So funktioniert’s
Die Lehrer-App läuft auf Mac und iPad, die Schüler-App auf den iPads der Schule. Beide sprechen ausschließlich mit dem Prüfr-Server der Schule.
In der Lehrer-App entstehen Aufgaben mit Erwartungshorizont und Punkten – aus einem wiederverwendbaren Aufgabenpool und auf Wunsch mit Abbildungen. Notenskalen und Klassenlisten verwaltet die Schule selbst.
Die Lehrkraft lässt jede Anmeldung einzeln zu und startet die Arbeit. Antworten werden nach jeder Eingabe gesichert. Fällt das WLAN aus, schreiben die Schülerinnen und Schüler einfach weiter.
Aufgaben mit eindeutiger Lösung wertet Prüfr regelbasiert aus. Für offene Antworten erstellt ein selbst betriebener KI-Server Vorschläge. Die Lehrkraft prüft, ändert und gibt jedes Ergebnis ausdrücklich frei.
Prüfr ist für alle Fächer gedacht. Neben allgemeinen Formaten wie Freitext, Multiple Choice oder Zeichnungen gibt es fachspezifische, zum Beispiel für Musiktheorie und Mathematik. Aufgaben stehen einzeln oder lassen sich zu mehrteiligen Aufgaben kombinieren.
Datenschutz
Prüfr ist von Anfang an auf die Anforderungen an Schulen in Niedersachsen ausgerichtet. Schülerdaten gehören in die Verantwortung der Schule – und auf ihren eigenen Server.
Klassenarbeiten, Antworten und Bewertungen liegen auf einem Prüfr-Server im Netz der Schule. Er ist die einzige zentrale Datenablage.
Prüfr nutzt keine Cloud-Speicher und keine externen KI-Anbieter. Die Apps enthalten weder Werbung noch Analyse- oder Tracking-Werkzeuge.
Für Korrekturvorschläge erhält ein selbst betriebener KI-Server – in der Schule oder beim Anbieter in Deutschland – ausschließlich Antworten ohne Schülernamen, über eine verschlüsselte Verbindung. Er speichert weder Anfragen noch Antworten. Schülerantworten werden nicht zu Trainingszwecken verwendet.
Vorschläge sind Vorschläge. Erst wenn die Lehrkraft ein Ergebnis ausdrücklich freigibt, erreicht es Schülerinnen und Schüler. Jede Entscheidung wird nachvollziehbar protokolliert.
Für Schulleitungen und Datenschutzbeauftragte stehen Entwürfe für Verarbeitungsverzeichnis, Informationen nach Art. 13 DSGVO und Auftragsverarbeitungsvertrag auf Anfrage zur Verfügung.
Prüfungsablauf
Aus der Schulpraxis
Prüfr entsteht aus dem Alltag mit Klassenarbeiten, Korrekturstapeln und Nachschreibterminen. Entwickelt wird es von Malte Brede, selbst Lehrer an einer Gesamtschule in Niedersachsen.
Pilotphase
Der Pilotbetrieb startet an einer Gesamtschule in Niedersachsen. Prüfr ist derzeit nicht öffentlich erhältlich. Interessierte Schulen melden sich gern.
Kontakt
Schulleitungen, Lehrkräfte, Schul-IT und Datenschutzbeauftragte erreichen mich direkt.